09
Mai 2018

In Immobilien investieren – wann, wenn nicht jetzt?


haus und geldDie Gunst der Stunde

Die Absenkung der Leitzinsen in der europäischen Union auf Null Prozent lässt viele Familien darüber nachdenken, die Gunst der Stunde zu nutzen und in Immobilien zu investieren. Tatsächlich gibt es wenige Gründe, sein Kapital weiterhin auf der Bank versauern zu lassen. Die Zinsen sind auf einem Rekordtief und werden es vermutlich auch auf längere Zeit bleiben. Der Aktienmarkt ist für viele nicht wirklich eine Alternative. Auf längere Sicht ist eine Investition in Aktien sicher eine Überlegung wert. Wer aber mittelfristig mit Aktien Geld verdienen möchte, braucht gute Nerven und ein gewisses Quäntchen Glück. Nicht zuletzt der Fall VW zeigt, wie schnell ein als sicher geltendes Wertpapier deutlich in die Verlustzone rutschen kann. Und schließlich hat sich rumgesprochen, dass man auch auf einem hohen Aktiendepot nicht Ski fahren kann. Höchste Zeit also, um über die Investition in ein Ferienhaus nachzudenken.


Weg vom Strand, rein in die BergeBerghütte im Schnee

Eine Investition in Ferienimmobilien lohnt sich praktisch nur in attraktiven Tourismusdestinationen. Und auch nur dort, wo man das ganze Jahr hindurch Urlaub machen kann. Die Alpenländer machen inzwischen auch der Mittelmeerregion Konkurrenz. Denn immer mehr Familien denken bei der Frage, wohin es im nächsten Sommer geht, nicht mehr an die überfüllten Strände in Italien, Griechenland und Spanien, sondern an die Alpen. Dazu kommt die angespannte politische Situation im östlichen Mittelmeer. Die Türkei und Ägypten geraten zunehmend ins Abseits, während die Preise im westlichen Mittelmeer deutlich steigen. Der Anteil der Urlauber, die sich für einen Urlaub im eigenen Land oder den benachbarten Alpenrepubliken entscheiden, nimmt also rapide zu. Ein Trend, der sich in den nächsten Jahren vermutlich fortsetzen wird und der eine hohe Auslastung von Ferienimmobilien in der Alpenregion sehr wahrscheinlich macht.


haus und geldGezielte Investition statt überhastete Flucht

Wer in Österreich oder der bayrischen Alpenregion ein Ferienhaus kaufen möchte,
sollte dies jedoch nie unüberlegt tun. Verbraucherzentralen, wie zum Beispiel die in Bayern, warnen auf ihren Webseiten vor der übereilten Flucht in das Betongold. Kurz gesagt: Wer sich früher kein Haus leisten konnte, kann es auch in Zeiten der niedrigen Zinsen nicht. Der Kauf einer Immobilie, auch einer Ferienimmobilie sollte nicht zu 100% über ein Darlehen abgewickelt werden. Ein Eigenkapitalanteil von 20 bis 30% ist ganz sicher von Vorteil, auch bei einem extrem niedrigen Zinsniveau, so die Verbraucherzentrale. Und natürlich sollte man sich sorgfältig beraten lassen, was man und vor allem wo man kauft. Schließlich entscheidet die Lage der Immobilie über die mögliche Rendite. Und die lässt sich nicht nachträglich verbessern. Wenn Sie Ideen brauchen, wo und wie Sie am besten investieren, setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung.

Bildquelle: fotolia, iStock

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