25
Feb 2014

Heizen mit Holz


Wer in der Alpenregion ein Ferienhaus kaufen will, wird immer auch nach einem offenen Kamin oder Kachelofen fragen. Denn was gibt’s schöneres, als nach einem Tag auf Skiern abends vor einem prasselndem Feuer zu sitzen oder in der wohligen Wärme eines Kachelofens zu entspannen?

Das Heizen mit Holz wird wohl immer en vogue bleiben. Und es ist so gut, wie es sich anfühlt. Für den Menschen, wie für die Natur. Denn die Umweltbilanz moderner Kamine kann sich sehen lassen: Die Feuerungstechnik ist inzwischen so ausgereift, dass der Ofen aus dem Holz die maximale Energie rausholt. Außerdem ist dasHeizen mit Holz klimaneutral. Es wird nur soviel CO2 freigesetzt, wie der Baum in seinem Leben aufgenommen hat. Auch die kurzen Lieferwege wirken sich positiv auf die Energiebilanz aus. Im Gegensatz zu Kohle oder Gas.


Kachelöfen gelten als besonders gemütliche und nachhaltige Form des Heizens. Sie verfügen über einen Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent. Der Kachelofen speichert die Wärme und gibt sie als Strahlungswärme wieder ab. Die langwellige Strahlung wärmt den menschlichen Körper dabei ähnlich wie die Wärme der Sonne. Auch Heizkamine und Kaminöfen eignen sich mit einem geschlossenen Feuerraum gut als Wärmequellen für einzelne Räume. Und wenn ein ganzes Haus geheizt werden soll, kann man das Ofensystem mit Wasserwärmetauschern zu einem kompletten Heizsystem erweitern. Als Alternative bietet sich dann auch ein Pellet-Kaminofen an. Dieser heizt mit kleinen Holzpresslingen, die aus Sägemehl und Hobelspänen hergestellt werden. Sie sind seit 1997 hierzulande zugelassen und sind eine gute Alternative zum Stückholz.


Im Gegensatz zu Öl und Gas ist das Heizen mit Holz sogar günstiger. Stückholz und Pellets kosten unter 5,8 Cent pro Kilowattstunde. Erdgas hingegen sieben, Öl schon acht Cent. In der waldreichen Alpenregion gibt es zudem einen unerschöpflichen Vorrat nachwachsender Energieträger. Wer also eine Ferienwohnung kaufen will, sollte sicher gehen, dass er mit Holz heizt. Und wer es wirklich wissen will, lässt sich die zugeschnittenen Stämme anliefern und spaltet das Holz, das er für den Kamin braucht, selbst. Denn Kaminholz macht bekanntlich zweimal warm, erst beim Hacken, dann beim Verbrennen im Ofen.



Quellen:
www.aktion-holz.de, www.sz-magazin.sueddeutsche.de, 20.11.09, Münchner Merkur 11/12. Januar 2013, Alpenimmobilien .

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