24
Jun 2015

Die Typologie des Wanderns


Ob man nun in den Alpen wohnt oder hier nur Urlaub macht: Früher oder später erkennt man typische Verhaltensweisen bei den Menschen, die man in den Bergen trifft, zum Beispiel beim Bergwandern im Sommer. Man muss kein Psychologe, Soziologe oder Ethnologe sein, um sie ziemlich sortenrein voneinander abgrenzen zu können. Eine gewisse Beobachtungsgabe ist völlig ausreichend. Alle, die in den Alpen ein Ferienhaus kaufen möchten, sollten mit der Typologie des alpinen Tourismus vertraut sein. Vielleicht erkennt man ja auch bei sich selbst viele dieser Verhaltensweisen. Und versprochen: Wenn der erste Schnee fällt, werden wir an dieser Stelle auch etwas über die Typen des alpinen Skisports schreiben.


Der Alpin-Hipster

Der alpine Hipster ist auch in der allereinsamsten Bergregion nie allein. Er weiß, dass er via Smartphone mit seiner Community daheim stets verbunden ist. Deswegen macht er seine Fotos am liebsten mit dem Smartphone, weil er sie mit seinen Freunden teilen kann, sobald sich diese seltene Gelegenheit in der Abgeschiedenheit seiner Wanderroute ergibt. Er ist ein sehr sozialer Mensch, der sich auch als Trendsetter definiert. Und er ist sehr bewusst, was seine Ernährung und seine Umwelt angeht. Deswegen nimmt er den Abfall, den er in den Bergen produziert, auch wieder mit und entsorgt ihn fachgerecht. Es kann gut sein, dass er morgens auf der Hütte nach einem Galao mit laktosefreier Milch fragt. Aber der Alpin-Hipster würde nie protestieren, wenn das mit einem leisen Lächeln verneint wird. „Ein Glas Milch!“, wird er seinen Freunden in Berlin-Friedrichshain stattdessen via Smartphone mitteilen: „Echte Kuhmilch!“ Man muss ihn einfach gerne haben. Der Hipster kann in den Bergen ein sehr angenehmer Zeitgenosse sein.


Der Sportsfreund

Wenn man mit dem Sportsfreund in den Alpen unterwegs ist, sollte man sich warm anziehen und vor allem ausreichend Kohlenhydrate zu sich genommen haben. Denn der Sportsfreund erkennt in den Bergen nicht nur die Schönheit der Natur, sondern vor allem eine sportliche Herausforderung. Je steiler der Berg, desto besser. Hierbei ist es praktisch egal, ob er nun als Wanderer, Bergsteiger oder Biker unterwegs ist. Der Sportsfreund kreuzt die Wanderwege auch gerne mal quer, wenn er nach dem anstrengenden Aufstieg in der nachmittäglichen Sonne im Downhill-Modus den Berg wieder herunter kommt. Also sollte man ihn immer auf der Rechnung haben. Ansonsten ist der Sportsfreund ein umgänglicher Mensch. Er weiß, dass er für den normalen Wanderer immer ein Exot bleiben wird. Er weiß aber auch, dass man sich gegenseitig hilft, wenn man in den Bergen unterwegs ist. Und er gibt dem Wanderer, der mit einem Wadenkrampf am Wegesrand sitzt, gerne einen Energieriegel ab. Ganz der Typ: alle Achtung. Gerade bei der Talfahrt.


Der Naturliebhaber

Der Naturliebhaber entflieht in den Alpen seinem Büroalltag und er ist als Kenner der Region auch gerne abseits der bekannten Routen unterwegs. Je einsamer, je besser. Der Liebhaber verabscheut den Tourismus und ist reflektiert genug zu erkennen, dass er selbst einer ist. Die Berge sind für den Naturliebhaber ein nie versiegender Quell der Inspiration und Kontemplation. Aber er weiß auch jede Menge über die Fauna und Flora, die er vor sich hat. Deswegen hat er nicht nur die richtige Ausrüstung, das beste Kartenmaterial und die perfekte Brotzeit dabei, sondern meist auch eine bessere Kamera und ein Fernrohr. Er wird seinen Zeitgenossen, sollte er unterwegs mal auf solche treffen, seinen Feldstecher auch gerne überlassen. „Ist das nun ein Auerhuhn oder ein Birkhuhn?“ Diese Frage kann man dem Naturliebhaber ruhig stellen. Er wird sie seinem Begleiter ganz sicher beantworten können. Der trendresistente Naturliebhaber wird hoffentlich immer eine feste Größe im alpinen Raum bleiben.


Der Traditionalist

Der auch als Retrowanderer bekannte alpine Traditionalist erfreut sich sowohl an der kolossalen Landschaft der Alpen wie auch an der ruhigeren Schlagzahl, die Natur und Menschen hier vereint. Er sehnt sich gerne zurück nach einer Zeit, die noch nicht von Smartphone und Sozialen Netzwerken beherrscht war, vor allem, wenn er im Urlaub ist. Damit ist er ein wenig das Gegenteil des Alpin-Hipsters. Man erkennt den Traditionalisten meist an seinem ledernen Wanderschuh. Und das in einer Zeit, in der sogar die Einheimischen nach Millionen erlaufener Blasen an den Füßen schon lange auf atmungsaktives Schuhwerk umgestellt haben. Trotzdem ist der Traditionalist ein oft und vor allem gern gesehener Gast in den Bergen. Er schätzt die alpine Landschaft und tut alles dafür, damit seine Lieblingsroute auch im nächsten Jahr auch noch so schön aussieht wie jetzt. Damit ist er im besten Sinne ein konservativer Mensch und deswegen in den Alpen sehr willkommen.

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